Storage-Infrastruktur

Im Hinterkopf steht eins fest: die Storage Systeme bilden in der heutigen modernen IT-Umgebung das Rückgrat für die Serverlandschaft. Auszeiten (down-times) des Speichernetzwerkes sind so gut wie nicht mehr vertretbar. Die wichtigsten Gründe für solche umfangreichen Storage Systeme sind an einer Hand abzählbar: Speicherkonsolidierung, Integration neuer Systeme, Erweiterung und Expansion vorhandener Speichernetzwerke, Erhöhung der Verfügbarkeit und Steigerung der Wirtschaftlichkeit.

Die virtuellen Maschinen, die Applikationen, die vielen Dateien und weitere Objekte benötigen einen Speicherort. Das ist selbstverständlich nicht neu, denn welche Architektur soll den Datenspeicher bereitstellen? Welche Möglichkeiten gibt es? Was sind die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale? Welches sind die entscheidenden Kriterien? Der folgende Abschnitt beschreibt die Begriffe DAS, NAS und SAN. In Kurzform werden wir Ihnen hier diese Begriffe erörtern und verständlich machen.  

NAS

Network Attached Storage

Das Network Attached Storage (im Netzwerk angeschlossener Speicher) stellt häufig im Netzwerk eine fertige und abgeschlossene Einheit dar. Diese wird in das bestehende Netzwerk (LAN) integriert. Die Clients, wie zum Beispiel PCs oder Server, können automatisch das NAS-System erkennen und darauf zugreifen. Die Datenübertragung erfolgt dabei über das TCP/IP Protokoll. Ein NAS wird häufig eingesetzt, da es mit einem geringem Installationsaufwand schnell, als zentraler Datenspeicher, implementiert werden kann. Es ist zudem kostengünstig und kann zentral verwaltet werden. Der Nachteil: das bestehende Netzwerk wird zusätzlich durch den Datenaustausch belast

SAN

Storage Area Network

Ein Storage Area Network (Speichernetz) ist ein dediziertes Hochgeschwindigkeitsetzwerk aus Speichersystemen. Ein SAN ist modular strukturiert und bietet ein zentrales Management. Das bestehende Netzwerk wird entlastet, da ein separates Netzwerk die Datenübertragung blockbasiert realisiert. Die Kapazitäten werden zentral und dynamisch zugewiesen und verändert. Zudem können verschiedene Speichersysteme zu einem zentralen, virtuellen Speicherplatz zusammengestellt werden. Das SAN zeichnet sich durch niedrige Latenzzeiten aus und bietet eine sichere und robuste Anbindung von Servern an Speichersysteme. Die Übertragung findet blockbasiert statt. Anschlusstypen: FC, FCoE und iSCSI.

DAS

Direct Attached Storage

Das Direct Attached Storage (direkt angeschlossener Speicher) ist ein festzugewiesener Speicher, der mittels Adapter oder Controller an einem Host (PC oder Server) angebunden wird. Durch die direkte und konkrete Anbindung ist keine dynamische Zuweisung oder Verschiebung möglich. Diese Speicherart ist aufgrund der einfachen Technik besonders günstig und schnell umsetzbar. Klassische Anschlusstypen wie SATA, SCSI, SAS sind hier gängige Praxis.

WIR - Beraten Sie!

Sie planen ein neues Speichersystem? Sie beabsichtigen Ihre IT-Infrastruktur im Bezug auf ein neuartiges Speichersystem zu erweitern oder verändern? Bei uns sind Sie genau richtig! Vereinbaren Sie einen Termin mit einem unserer Spezialisten in diesem Bereich und lassen Sie sich beraten. Wir finden gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung und beachten dabei Ihre Rahmenbedingungen.

Ihr Ansprechpartner

Francesco Calio (B.Sc.)
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