Für einen Vollabrufauftrag wird die Gesamtmenge sofort eingekauft, unverzüglich gefertigt und dann in kleinen Mengen gemäß Vereinbarung zugestellt. Der Preis wird bei Auftragsvergabe für die Gesamtmenge gefixt. Für das Gesamtvolumen müssen Lagerkosten und Zinsen kalkuliert werden.
Diese Variante ist die sicherste Art und Weise, absolut identische Geräte zu erhalten, jedoch vergleichsweise teuer. Der Einsatz anderer Bauteile und Vorteile durch Preissenkungen können nicht realisiert werden. Vollabrufverträge bieten sich vor allem dann an, wenn Sicherheit und Austauschbarkeit oberstes Gebot sind und keine weiteren Kriterien bestehen.
Im Falle von Teilabrufverträgen werden nur die Baugruppen festgelegt, die tatsächlich identisch bleiben müssen. Technisch sensible Teile werden gefixt, preislich sensible bleiben offen.
Die gefixten Baugruppen werden unverzüglich eingelagert, vorerst wird aber nur eine kleine Menge gefertigt. Sie profitieren von geringeren Lager- und Zinskosten und müssen sich nur auf einen vergleichbar geringen Auftragswert festlegen. In der Folge werden sinnvolle Einzelliefermengen verhandelt und die Konfigurationen können bei jeder Neufertigung angepasst werden.
Die wirkungsvolle Realisierung von Teilabrufaufträgen erfordert seitens des Herstellers viel Sorgfalt. Neben Kapitalkraft und reibungslos funktionierender Logistik ist vor allem der direkte Kontakt zu den Herstellern wichtig. Bereits vor der Bestellung setzen wir auf intensive Beratung. Menge und Laufzeit richten sich nach der Verfügbarkeit der Teile. Es wird bereits vorab geprüft, wann durch Veränderung des Marktstandards keine kompatiblen Bauteile mehr erhältlich sind. Nur mit Hilfe zuverlässiger Daten können Sie Ihren Bedarf optimal einschätzen.
Der direkte Herstellerkontakt ermöglicht es uns, manche Preissenkungen vorher wahrzunehmen und Termine entsprechend abzustimmen. Die Einhaltung absolut bauidentischer Komponenten wird auf Wunsch vertraglich abgesichert.